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VERBOTE UND BERATERVERTRÄGE
 
Rostocker Kleingärtner kritisieren Verbandsspitze hart
Trotz des frühlingshaften Wetters gärt es unter Rostocks Kleingärtnern. Schuld sind jedoch nicht etwa Blattläuse oder wucherndes Unkraut aus einer Nachbarzelle. In der Kritik steht vielmehr der Verband der Gartenfreunde, dem Rostocker Zusammenschluss aller rund 150 Vereine, der in der Hansestadt Generalpächter aller Parzellen ist. Denn Beraterverträge für Anwälte, ein Verbot von größeren Trampolinen und Planschbecken und die Zusammenarbeit mit einem rechtsextremen Unternehmer sorgen für Unmut.
 
Hart mit der aktuellen Führung des Verbands geht Günter Zschau, Vorsitzender des Vereins Uns Fritied III in Lichtenhagen, ins Gericht. Für ihn sind die vertragliche Bindung der Rechtsanwalts-kanzleien mit deutlicher Nähe zu Verbandsfunktionären nach dem Führungswechsel im Verband „unmöglich und ein richtiger Filz“.
Überschneidungen zwischen Beruf und Ehrenamt gebe es nicht
 
Doch einen Interessenkonflikt will einer der neuen juristischen Berater und Kleingärtner Robert Kröger (Linke) nicht erkennen. Er profitiert genauso wie die Anwaltskanzlei der Partnerin von Verbandschef Matthias Schreiter von der Neuregelung durch die Kleingärtner, die 16.000 Euro jährlich insgesamt kosten soll. Kröger ist auch Mitglied der Bürgerschaft und Vorsitzender des Landesverbands.
 
Bei seiner Arbeit als Landesvorsitzender und bei der Beratung des Rostocker Verbands gebe es keine Überschneidungen, so Kröger weiter. Zudem wäre es auch in anderen Verbänden bundesweit „nicht unüblich“, dass Mitglieder aus Kleingartenverbänden diese auch anwaltlich unterstützen würden.
Bei seiner Arbeit als Landesvorsitzender und bei der Beratung des Rostocker Verbands gebe es keine Überschneidungen, so Kröger weiter. Zudem wäre es auch in anderen Verbänden bundesweit „nicht unüblich“, dass Mitglieder aus Kleingartenverbänden diese auch anwaltlich unterstützen würden.
 
 
Geschäftsführerin verteidigt Vorgehen
 
Der Grund für den Wechsel der Verbandsanwälte 2020 sei banal, sagte Geschäftsführerin Susann May. Denn die bisher beauftragte Anwältin habe ihren Job gewechselt und stand somit nicht mehr zur Verfügung.
 
Sie widerspricht auch Vorwürfen, dass durch den neuen Beistand die Kosten für den Verband gestiegen wären. „Beide zusammen bekommen nicht mehr als die Kanzlei vorher“, sagte May. Der Grund für den Abschluss einer zusätzlichen Rechtsschutzversicherung für alle Parzellen wären hohe juristischen Kosten in der Vergangenheit. Diese wären besonders bei Auseinandersetzungen um Mitgliedsbeiträge und Räumungen von Grundstücken angefallen.

Verband wollte Rahmenvertrag mit Rechtsextremen schließen
 
Als „Eskapaden“ bezeichnete Zschau, dass der Verband  einem Abrissunternehmer mit rechtsextremer Vergangenheit und Gegenwart Aufträge vermittelte. Erst kurz vor Abschluss eines Rahmenvertrags mit Sven Krüger, einem bundesweit bekannten Neonazi, habe der Verbandsvorstand es sich anders überlegt. Dabei dürfe der Verband laut Satzung, nicht mit rechtsextremen Organisationen und deren Vertretern zusammenarbeiten. Sollte man der Stellungnahme des Vorstandes Glauben schenken, von all dem nichts gewusst zu haben, stellt sich die Frage nach der Arbeitsorganisation in Vorstand und Geschäftsstelle, die solche „Fehler“ zulässt.
 May widerspricht erneut: Der Vorstand sei sehr zufrieden mit der Arbeit Krügers gewesen, habe erst in einer Vorstandssitzung von seiner rechtsextremen Vergangenheit erfahren und dann umgehend reagiert.
Verbot von Trampolinen sei „Mumpitz“
Auch ein Verbot von zu großen Planschbecken und Trampolinen sorgte zuletzt unter den Kleingärtnern für Diskussionen. Marco Diekmann, stellvertretender Verbandschef, legte darauf wert, dass Swimmingpools ab 300 Liter Fassungsvermögung laut der Kleingartensatzung in Rostock bereits seit mehreren Jahren verboten wären. Und von einem Verbot von Trampolinen auf der Scholle könne keine Rede sein. Denn die zulässige Begrenzung der Spielgeräte auf 1,40 Meter Durchmesser sei eine „Handlungsempfehlung“ an die Gartenvorstände.
Laut Anwalt Kröger könnten zu große Trampoline ein Kündigungsgrund sein. Jedoch sehe er es lieber, wenn bei Konflikten über Spielzeiten und -lautstärke in den grünen Oasen ein einvernehmlicher Ausgleich gesucht werde. Und auch Geschäftsführerin May machte deutlich: „Wir sind nicht gegen Kinder oder Kinderspiele.“ Jedoch sei es auch schon zu Schäden durch herumfliegende Trampoline bei Unwettern gekommen.
 
„Ich halte das rechtlich für Mumpitz“, ist sich Kleingärtner Axel Hinz sicher, der in Vergangenheit schon häufiger den Verband deutlich kritisierte. Für ihn seien die durch den Verband beschlossenen Regeln „kontraproduktiv, um das Kleingartenwesen in die Zukunft zu führen“.

KOMMENTAR VON STEFAN MENZEL
Nur Zusammenhalt macht Rostocks Kleingärtner stark
Nur ein Kleingartenverband, hinter dem die Mitglieder geschlossen stehen, kann sich entschlossen für deren Interessen einsetzen, meint Redakteur Stefan Menzel
Rostocks Kleingärtner stehen vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren. Denn immer wieder liebäugeln Investoren und Stadtplaner mit den vielfach seit Jahrzehnten gepachteten Parzellen in besten Lagen. Den Kahlschlag am Groten Pohl in der Südstadt noch in den Knochen wird auch die Diskussion um weitere Wohngebiete in den nächsten Jahren nicht vor den Kleingärtnern halt machen. Denn die Nachfrage nach Baugrundstücken nicht nur für Einfamilienhäuser ist nach wie vor ungebrochen hoch.
Gleichzeitig sollen und wollen sich viele Kleingartenvereine öffnen, damit die Anlagen nicht nur für Mitglieder Erholung bieten.
Doch nur ein starker Verband, hinter dem die Mitglieder geschlossen stehen, kann die Interessen der Kleingärtner in der Stadt auch entschlossen vertreten und die notwendige Veränderungen vorantreiben. Findet der Verband nicht Möglichkeiten auch langjährige Kritiker einzubinden, wird das bei rund 150 Einzelvereinen nicht funktionieren.
Quelle: (NNN vom 28.04.2021)

Ärger in Rostocks Kleingärten: Verband verbietet Planschbecken und Trampoline
Es kracht erneut bei Rostocks Kleingärtnern: Der Dachverband hat größere  Trampoline und auch Planschbecken in den Parzellen verboten. Eltern  sind sauer und auch so mancher Vereinschef hat kein Verständnis mehr für  die Entscheidungen: Worum es geht, was genau verboten sein soll und wer  sich dagegen jetzt wehrt.     

Rostock
Hüpfen  und springen, Spaß haben und lachen: Felix (4) und Paula (11)

machen das für ihr Leben gern. Auf ihrem Trampolin, in Mamas und Papas Kleingarten in
der Südstadt. Doch hüpfende Kinder – sie sind in Rostocks Kleingärten offenbar gar nicht
gerne gesehen:
Der Verband der Gartenfreunde, Dachverband der knapp 150 Kleingartenvereine in der Hansestadt, hat Trampoline und auch Schwimmbecken
verboten.
Dagegen aber regt sich Widerstand – nicht nur bei Julia Sievert-Boldt, der Mutter von Felix und Paula, sondern auch bei vielen Vorsitzenden: „Wir wollen junge Menschen, Familien, in die Anlagen holen – und dann so etwas. Statt Trampoline zu verbieten, sollte der Verband lieber wieder Lobby-Arbeit für die Kleingärtner und ihre Bedürfnisse machen“, sagt Günter Zschau, Chef eines Kleingartenvereins „Uns Fritied III“ in Lichtenhagen.

Trampolin-Verbot gilt seit 2020
Das Trampolin-Verbot – es  gilt bereits seit Mitte 2020: Im Juni teilt der Verband der  Gartenfreunde nämlich allen Vereinen mit, dass die Sport- und Hüpfgeräte  für Kinder nur noch im Mini-Maßstab erlaubt sind. 1,40 Meter  Durchmesser dürfen Trampoline nicht überschreiten. Gängige Trampoline  mit Netzen als Sturzschutz drumherum haben aber mehr als zwei Meter  Durchmesser.   
Auch das Planschen hat der Verband eingeschränkt: Wer im heißen Sommer  den kleinsten Kleingärtnern eine Abkühlung gönnen will, muss darauf  achten, dass die Planschbecken nicht mehr als 300 Liter Wasser fassen.  Solche „Pools“ sind dann ebenfalls kaum größer als einen Meter. Zur  Begründung verweist der Verband in einem Schreiben an die Vereine (liegt  der OZ vor) auf das Bundeskleingartengesetz.

Verband: Trampoline müssen abgebaut werden
Darin sei nämlich  unter anderem die „Drittel-Regelung“ festgelegt: Ein Drittel eines  Kleingartens darf mit der Laube und „Nebenanlagen“ (dazu zählen auch  Wege) bebaut sein, das zweite Drittel muss gärtnerisch genutzt werden.  Lediglich das letzte Drittel dürfe für „Erholungszwecke“ genutzt werden.
Auf dem Erholungsdrittel dürften theoretisch auch Kinderspielgeräte  stehen – etwa Spielhäuser bis eineinhalb Quadratmeter Grundfläche.  Trampoline mit mehr als 1,4 Meter Durchmesser und Pools mit mehr als 300  Litern Fassungsvermögen seien, so der Verband, aber keine Spielgeräte  mehr, sondern bauliche Anlagen. „Wir weisen darauf hin, dass die  Errichtung von nicht erlaubten Baulichkeiten gegen das  Bundeskleingartengesetz verstößt und der Verband der Gartenfreunde den  sofortigen Rückbau und die Beseitigung fordern kann“, droht der  Dachverband Trampolin-Sündern.
Geschäftsführerin Susann May sagt,  die Regeln dienen auch der Sicherheit aller: „Unsere Handlungsempfehlung  soll dazu dienen, erhebliche Schäden an Personen und Objekten aufgrund  von Sturmfolgen zu verhindern.“

Stadt hält sich raus
May verweist auf OZ-Anfrage zudem auf  das Rathaus: Auch die Hansestadt – sie ist der größte Verpächter von  Kleingartenflächen an der Warnow – teile die Einschätzung, dass  Trampoline „nicht der kleingärtnerischen Nutzung“ dienen.
Doch  dort wollen die Verantwortlichen mit dem Trampolin-Verbot nichts zu tun  haben: „Der Verband hat sich zu dem Verbot entschlossen. Wir sind  lediglich in Kenntnis gesetzt worden“, sagt Bau- und Umweltsenator  Holger Matthäus (Grüne).

Junge Gärtner sauer
Dieses starre Beharren auf dem  Kleingartengesetz – es sei einfach nicht mehr zeitgemäß, sagt nun  Vereinschef Zschau aus Lichtenhagen: „Die Welt hat sich verändert. Und  ich erwarte vom Verband, dass er sich für die Bedürfnisse der  Kleingärtner – auch der jüngeren – stark macht statt auf alte Regeln zu  pochen.“
Zschau weiter: „Das Verbot kam mitten in der  Corona-Krise – als die Kinder nicht mehr auf Spielplätze oder in die  Schule durften. Aber statt sie dann im Kleingarten wenigstens toben zu  lassen, kommt so ein Schreiben.“ Alle Vereine seien auf Nachwuchs  angewiesen, auf junge Familien: „Und die haben nun mal andere Interessen  als meine Generation.“ Auch Zschau ist schon über 70. „Vor allem wollen  die Familien nicht immer bevormundet werden.“
Was Zschau sagt,  kann Julia Sievert-Boldt nur unterschreiben: Der Vorstand habe ihr sogar  mit Kündigung gedroht, wenn sie das große Trampolin ihrer Kinder nicht  abbaut. „Wir sollten das Gerät verkaufen und uns lieber ein kleineres  zulegen.“ Dass es auf Seiten des Verbandes und vieler Vorstände so wenig  Verständnis für die Lage gäbe, es ärgert sie: „Gerade in der jetzigen  Zeit waren wir froh, dass wir unseren schönen Garten haben. Die Kinder  haben doch jetzt schon nichts mehr – kaum Schule, keinen Vereinssport,  keine Treffen mit Freunden.“ Und nun sollen sie nicht mal ein Trampolin  oder einen Pool im Kleingarten haben dürfen ...
Von Andreas Meyer


In der Vergangenheit wurde der Dachverband der rund 35 000 Kleingärtner in  Rostock von der Kanzlei Hoinkis & Partner beraten. Verbandsgeschäftsführerin Susann May bestätigt  aber, dass der Vertrag zum Ende des Jahres 2018 gekündigt wurde. Begründung: Eine „langjährig im  Kleingartenrecht spezialisierte Rechtsanwältin“ sei aus der Kanzlei ausgeschieden. Der Beraterauftrag wurde neu vergeben. Und zwar im engsten Umfeld des Vorstandes:  „Außergerichtliche und gerichtliche Verfahren, vorrangig in Fragen von  Grundstücksangelegenheiten“ – O-Ton May –, übernimmt die Kanzlei Gärtner für den Verband.  Deren Inhaberin ist die Lebensgefährtin des Verbandsvorsitzenden Matthias Schreiter. In dem  sozialen Karrierenetzwerk Linkedin gibt Schreiter selbst an, für die Kanzlei zu arbeiten. Dass der ehrenamtliche Vorsitzende nun zumindest indirekt von den neuen Verträgen profitiere – May sagt dazu nur: „Matthias Schreiter arbeitet seit über dreißig Jahren mit Kleingartenverbänden in  Mecklenburg-Vorpommern zusammen.“ Der zweite Beratervertrag ging ebenfalls an einen prominenten Kleingärtner: Robert Kröger – er sitzt  auch für die Linke in der Rostocker Bürgerschaft – vertritt nun Rostocks Verband, ist zeitgleich aber auch Landesvorsitzender. Er soll sich vornehmlich um Pachtfragen kümmern. „Auch Robert Kröger ist  seit über 13 Jahren im Kleingartenwesen tätig. Der Verband ist Mitgliedsverein im Landesverband. In  pachtrechtlichen Angelegenheiten gibt es mit dem Landesverband keine vertraglichen Verbindungen  und somit keine Interessenkonflikte.“

„Sie verdienen am eigenen Verein“ Aus Sicht einige führender Vereinschefs in Rostock haben die Verträge für die beiden Kanzleien  mindestens „ein Geschmäckle“. Einer von ihnen – Günter Zschau, Vorsitzender der Anlage „Uns  Fritied III“ aus Lichtenhagen – steht offen zu seiner Meinung: „Es ist befremdlich, wenn die  Vorsitzenden nun Aufträge vom Geld ihrer Mitglieder bekommen. Sie verdienen am eigenen Verein.“  Zschau weiter: „Ich habe damit große Probleme.“

Von Andreas Meye
Beraterverträge für Tausende Euro: Rostocks  Kleingarten-Chefs arbeiten für „ihren“ Verband
Die Vorsitzenden des Rostocker Kleingarten-Verbandes und des Landesverbandes geraten in die  Kritik: Beide sind Anwälte – und haben nun gut dotierte Beraterverträge mit dem Verband der  Gartenfreunde abgeschlossen. Was der Verband dazu sagt und warum Mitglieder das kritisch sehen


Rostock :: Die Führung des Verbandes der Gartenfreunde in Rostock steht erneut in der Kritik: Erst  der Wirbel um Abrissaufträge und Empfehlungen für eine Firma, deren Chef zu den führenden  Köpfen der rechten Szene im Land zählt. Dann der Ärger mit Familien, die sauer über ein  Trampolinverbot in Kleingärten sind. Und als ob das noch nicht genug wäre, stellen einflussreiche  Vereinschefs nun auch Beraterverträge infrage. Denn der Vorstand hat ausgerechnet eine Anwaltskanzlei beauftragt, in der auch der Vorsitzende als  Anwalt arbeitet. Und auch die Kanzlei des Landesvorsitzenden arbeitet künftig für den Verband. Aufträge für den Vorsitzenden? Insgesamt 16 000 Euro – finanziert aus Mitgliedsbeiträgen – gibt der Verband künftig pro Jahr für  Rechtsberatung aus.
Das allerwichtigste zum Anfang: Baumärkte und Gartencenter bleiben geöffnet.
Ein Hausstand darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgerechnet.
Wertermittlungen sind, laut Aussage des Vorsitzenden des Landesverbandes, nicht erlaubt. Pächter, die nicht aus Mecklenburg-Vorpommern stammen, dürfen nicht einreisen. Pächter, die bereits auf den Parzellen übernachten, sind aufgefordert das Land zu verlassen. Dafür wurde eine Übergangsfrist bis zum 24.04.2021 vereinbart.
Laut Landesregierung soll eine Ausgangsbeschränkung in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Corona-Inzidenz von über 100 und diffusem Infektionsgeschehen gelten. Die Ausgangsbeschränkung muss jedoch aus rechtlichen Gründen von dem jeweiligen Kreis bzw. Stadt ausgesprochen werden. Von 21:00-06:00 Uhr darf dann die Wohnung nicht ohne triftigen Grund verlassen werden. Derzeit (17.04.2021) gilt das noch nicht für Rostock.
Wer sich umfassend informieren möchte, dem empfehlen wir folgende Internetseiten:



Quelle: Verband der Gartenfreunde Hansestadt Rostock e.V.

Information Verband der Gartenfreunde Hansestadt Rostock e.V.

Unsere Geschäftsstelle bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
 
 
Wir bitten ausdrücklich darum, von unangemeldeten Besuchen abzusehen.
 
In dringenden Fällen vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.
 
 
Sie erreichen uns unter 0381/200 33 00

Corona-Update vom 18.04.2021
Von: Marko Diekmann 1.stellvertretender Vorsitzender / Öffentlichkeitsarbeit

Aktuell erreichen uns einige Anfragen zur neuen Corona Landesverordnung. Deshalb möchten wir euch auf den neuesten Stand bringen. Wir halten es kurz und erwähnen nur, dass für Gartenfreunde Wichtige.


 
Der Garten gehört zum jeweiligen Haushalt des aktuellen (abgabewilligen) Pächters. Demnach darf lediglich eine Person, die nicht zum Haushalt des Pächters gehört auf die Parzelle. Die Wertermittlung fällt unter die allgemeine Regelung zur Kontaktbeschränkung. Die Wertermittlung stellt bereits keine satzungsmäßige Versammlung dar, sie ist nicht in einem von der Satzung bestimmten Turnus durchzuführen. Daher greift bereits die Ausnahme für Versammlungen von Vereinen nicht.

Zudem dürfte es sich nicht um eine Zusammenkunft des Vereins handeln, zwar dürften abgebender und neuer Pächter, sowie der Vorstand demselben Verein angehören, auf die Wertermittler trifft dies jedoch in der Regel nicht zu. Doch selbst wenn die Wertermittler Vereinsmitglieder sind, ist die Wertermittlung keine Veranstaltung des Vereins, denn sie dient ausschließlich der Abwicklung und dem Neuabschluss von Pachtverhältnissen.

Pachtverträge unterfallen der Privatautonomie. Weder abgebender noch neuer Pächter und auch der Verein handeln hier geschäftlich. Auch sind die Wertermittler nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sie erhalten lediglich eine (pauschalierte) Aufwandsentschädigung.
Man stelle sich nur einen Einzelfall vor, dass zwei Leute, die an solch einer Wertermittlung beteiligt waren, an Corona erkranken und einer von ihnen stirbt gar. Dann muss es zwangsläufig zu entsprechenden Ermittlungen des Gesundheitsamtes kommen, die dann ggf. in Bußgeldern enden. Hier wird dann auch berücksichtigt werden, dass eigentlich ein Pächterwechsel nicht angezeigt war, weil das alte Pachtverhältnis noch nicht beendet war.

Schlimmstenfalls könnte die Landesregierung auf die Idee kommen, das Kleingärtnern auch einzuschränken.
Quelle: Landesverbandes der Gartenfreunde Mecklenburg und Vorpommern e.V.


Der neue Lock-down
Information des Landesverbandes
der Gartenfreunde
Mecklenburg und Vorpommern e.V.

Der neue Lock-down der Landesregierung stellt auch den LGMV und seine Mitgliedsverbände und -vereine vor neue Herausforderungen.
Es ist dringend anzuraten, Pächterwechsel auf nach dem Lockdown zu verschieben. Wertermittlungen als zwingend notwendiger Bestandteil des Pächterwechsels können zurzeit nicht durchgeführt werden. Traditionell werden im Frühjahr die meisten Pächterwechsel durchgeführt. Dies setzt immer die Bereitschaft aller Beteiligten voraus, denn nach den Pachtverträgen ist der alte Pächter bis zum Ablauf des Pachtjahres – in der Regel am 30.11.2021 – an den Pachtvertrag gebunden. Ein Pächterwechsel kann daher erst mit diesem Datum erfolgen. Sofern der Verein als Verpächter oder Verwalter einverstanden ist, kann hiervon natürlich abgewichen werden. Indem eine Wertermittlung die Anwesenheit des Pächters selbst, zweier Wertermittler und eines Vertreters des Vereinsvorstandes erfordert, kann die im Lock-down geltende Regelung zur Kontaktbeschränkung nicht eingehalten werden. Die Landesregierung hat verfügt, dass sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person eines anderen Haushaltes treffen darf. Dies soll die Kontakte minimieren und so die Ansteckungszahlen drücken.

TV Sender sucht Rostocks Kleingärtner

Die Produktionsfirma UFA Show & Factual sucht für ein neues TV-Format aktuell Kleingärtner und Kleingärtnerinnen aus Rostocker Kleingartenanlagen.
Für eine neue TV-Sendung rund um den Kleingarten werden interessierte Gärtner aus Rostock gesucht, die Interesse daran haben, ihren Kleingarten zu zeigen oder auch über  Freundschaften und Vereinsleben in einer Kleingartenanlage berichten wollen.
Interesse? Dann sende eine E-Mail an unsere Geschäftsstelle unter info@gartenfreunde-hro.de  oder bewirb dich direkt bei der UFA unter kleingartenfreunde@ufa.de

- Guter Start in die Garensaison -
Hinweise der unteren Wasserbehörde zur
Abwasserentsorgung in Kleingärten
in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
(Quelle:Städischer Anzeiger 27.02.2021)



Hinweise für das Kleingartenwesen in Coronazeiten
Generell   kann man annehmen, dass der Aufenthalt auf der eigenen Parzelle  als   Bewegung an der frischen Luft / im Freien auch unter   Corona-Bedingungen  zulässig ist.
Der  BDG  empfiehlt im Sinne der eigenen Gesundheit neben den  jeweils  geltenden  Regelungen der Länder, Kreise und Kommunen mindestens   folgende Regeln  einzuhalten:

Auf der Parzelle:
  • Nutzung nur durch Pächterinnen und Pächter und durch die zum Haushalt zugehörigen Personen.
  • Partys, private Treffen oder sonstige Aktivitäten mit anderen Personen sind zu unterlasse
Auf den Gemeinschaftsflächen sowie auf dem Weg zu den Gärten sind die Anordnungen der Allgemeinverfügungen zu beachten:

  • Personen müssen grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten.
  • Für soziale Kontakte gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Dabei  gilt weiterhin: Maßgeblich sind die geltenden Verordnungen der  Länder  und eventuell der Kommunen. Eine Verlinkung auf die einzelnen Landesvorschriften finden Sie hier:  Bundeslandregelungen
Bitte  beachten Sie, dass einzelne Kommunen auch Verfügungen erlassen  haben könnten, die über die von den Länderverordnungen vorgesehenen Einschränkungen hinausgehen.

Mit  der vorgenommenen Verlängerung der Ausnahmeregelungen für Vereine  hat  der Gesetzgeber auch Vorsorge getroffen, damit Vereine möglichst nicht gezwungen sind in der jetzigen Situation Mitgliederversammlungen  abzuhalten:

Vor  diesem Hintergrund sollte nach wie vor sehr kritisch geprüft  werden,  ob die Durchführung einer Mitgliederversammlung nicht nur  zulässig,  sondern auch wirklich nötig ist.  Vereinrechtliche Folgen der Corona-Pandemie
Sollte  tatsächlich eine Beschlussfassung durch die Mitglieder  zwingend notwendig sein, gibt der folgende Beitrag ein Hinweis darauf,  wie diese  Beschlussfassung herbeigeführt werden kann:
Die Mitgliederversammlung unter Corona-Bedingungen
(Quelle: Bundesverband)
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Informationsschreiben des Verbandes der Gartenfreunde e.V. Hansestadt Rostock


       


Trampoline und Schwimmbecken auf der Kleingartenparzelle?
Es   ist festzustellen, dass Trampoline, mit einem Durchmesser von mehr als   140 cm und Schwimmbecken, mit mehr als 300 Liter Fassungsvermögen eine   Baulichkeit darstellen und auch nicht der kleingärtnerischen Nutzung,   wie bspw. ein Gewächshaus, dienen. Das Bundeskleingartengesetz bestimmt   unter § 3 Abs. 2, dass im Kleingarten „…eine Laube in einfacher   Ausführung mit höchstens 24 Quadratmetern Grundfläche einschließlich   überdachtem Freisitz zulässig…“ ist. Andere bauliche Anlagen  unterliegen  den Bestimmungen der  ....

Kleingartenentwicklungskonzept „Grüne Welle – Stadtgarten Rostock“
Blickpunkt MV vom 06.10.2017 Aufgrund des  stetigen Wachstums der Hansestadt Rostock, ist die Stadt dazu  übergegangen, auch Kleingartenanlagen zur Bebauung für neuen Wohnraum zu  nutzen. In der Kleingartenanlage in Warnemünde „Am Moor“ soll dies  jedoch nicht geschehen. Hier erarbeitet man, zusammen mit den  Kleingärtnern, das Kleingartenentwicklungskonzept „Grüne Welle –  Stadtgarten Rostock“.
Rostocker Bienengarten der Gartenfreunde boomt und wächst

Egal ob Hummel, Biene oder Wespe – das Insektensterben ist bittere Realität. Deswegen hat der Rostocker Verband der Gartenfreunde 2017 einen Bienen-Informations-Garten ins Leben gerufen. Menschen sollen durch diesen Garten für Insekten sensibilisiert und auf ihre hohe Bedeutung aufmerksam gemacht werden. Jetzt zieht der Verein Bilanz und gibt einen Ausblick auf neue Projekte.
MV1 - Mein Land. Mein Sender.            
Am 14.12.2018 veröffentlicht
23. Ausgabe das Stadt-Almanachs "Rostock zwischen zwei Sommern"
Der Verlag "Redieck & Schade" präsentierte am 17. Juni die neue 23.  Ausgabe das Stadt-Almanachs "Rostock zwischen zwei Sommern" auf dem Gelände des Verbands der Gartenfreunde eV. 94 Seiten zeigen Geschichten aus dem Alltag der Hansestadt bis hinzu  Highlights aus Kunst, Kultur und Sport.
Blick über den Gartenzaun! Rostocker Kleingartenwesen feiert 125 Jahre
Am 15. Oktober präsentierten der Verband der Gartenfreunde Rostock die Neuauflage des Bestsellers „Blick über den Gartenzaun. Rostocker Kleingartenvereine seit 1893“. Anlässlich des 125. Geburtstages des Kleingartenwesens Rostocks wurde das Buch
überarbeitet. Die DVD zum Buch  wurde ebenfalls vorgestellt.
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